Das Konzept, dreidimensionale (3D) Lasershows zu erstellen, fasziniert Laserenthusiasten und Lichtdesigner seit vielen Jahren. Viele Kunden fragen oft nach einer „3D-Laser“ oder wie man „3D-Lasershows“ erstellt… In diesem Blogbeitrag besprechen wir, was das tatsächlich bedeutet, und definieren die verschiedenen Methoden und Ausrüstungen, die benötigt werden, um diese Art von Effekten zu erzeugen.
Arten von 3D-Lasershows
Grundsätzlich ist jede Lasershow, die nach außen auf ein Publikum projiziert wird, an sich dreidimensional (3D). Die gebräuchlichsten Arten von 3D-Lasershows sind unten aufgeführt.
1. Luftstrahl-Lasershow
Hierbei werden Luftlaser-Effekte nach außen, auf ein Publikum projiziert. Die Effekte können über Kopf projiziert werden (wie z. B. Liquid-Sky-Effekte, gezielte Strahlen usw.) oder sie können auf das Publikum projiziert werden (z. B. Publikumsscanning). Bilder beider Konzepte sind unten dargestellt.
In der Regel werden die Laser auf einer Bühne oder einem Bereich vor dem Publikum platziert und auf die Menge projiziert. *HINWEIS: Beim Einsatz von Publikumsscanning-Lasereffekten sollten stets die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden und Sie müssen in einer konformen und sicheren Weise arbeiten.
Luftlaser

Publikumsscanning-Laser

Foto: Jesse Perez
2. 3D-Lasergrafik-Show
Hierbei werden Lasergrafiken mit einem Kamerapfad programmiert, um den Eindruck einer dreidimensionalen Lasershow zu erzeugen. Der projizierte Inhalt kann eine kurze, kleine Animation oder eine komplette, zeitlich abgestimmte Lasershow sein. Beispiele für beides sind unten enthalten.

3. Projizierte Lasergrafiken durch einen Scrim
Oft möchten Kunden eine Lasergrafik (denken Sie an ein Logo, Text oder vielleicht eine thematische Animation zu Feiertagen) auf eine Oberfläche projiziert sehen, die aber von der anderen Seite sichtbar ist. Ein Bild davon ist unten gezeigt.

Die übliche Einrichtung für eine solche Show verwendet in der Regel einen oder mehrere Laser, die hinter einem Scrim platziert sind und rückprojiziert auf dessen Oberfläche – Die Laser werden also von hinten auf den Scrim projiziert und sind von vorne sichtbar. * Ein „Scrim“ ist einfach ein netzartiger Vorhang, der von der Decke hängt. In manchen Fällen können Scrims auch automatisiert werden (so dass sie bei Bedarf hoch- oder runtergefahren werden können).
4. Laserbilder „im Raum schwebend“
Die letzte Art von „3D-Lasershow“, die erstellt werden kann, ist eine der anspruchsvollsten, denn beim Betrachten denken viele Menschen, dass das Laserbild, das sie sehen, „im Raum schwebt“. Ein Bild, das dieses Konzept veranschaulicht, ist unten enthalten.

Die Realität ist, dass Laser immer ein „Medium“ benötigen, durch das sie hindurchgehen, oder eine Oberfläche, auf die sie projiziert werden, damit ein projiziertes Bild, ein Effekt oder Inhalt sichtbar ist. Um also eine Lasershow mit einem Bild zu erzeugen, das scheinbar „im Raum schwebt“, muss die Lasergrafik oder der Inhalt durch einen Rauch- oder Wasserbildschirm projiziert werden.
Solche Geräte geben einen feinen Nebel aus Rauch, Dunst oder Wasser ab, der unter normalen Showbedingungen meist nicht sichtbar ist. Wenn man ein Laserbild, insbesondere eine Lasergrafik, Text oder Animation, durch diesen projiziert, entsteht der Eindruck, dass der Laserinhalt tatsächlich „im Raum schwebt“. Tatsächlich ist das nicht so. Der Rauch, Dunst oder das Wasser fängt die Laserprojektion ein und wirkt als Oberfläche, an der sie haften bleibt. So entsteht die Illusion eines Bildes, das im Raum schwebt.
5. Laserprojektion auf eine Wolke
Viele erinnern sich an den Film Batman, in dem das Batman-Logo in den Himmel projiziert wurde, damit es jeder sehen konnte. Ein solcher Effekt ist sehr begehrt, besonders wenn man an den Einsatz von Lasern für Werbung und ähnliche Anwendungen denkt. Eine Laserprojektion auf eine Wolke ist möglich, aber nur unter äußerst strengen Wetterbedingungen.
Wie oben erwähnt, benötigen Laser ein Medium, durch das sie projizieren, oder eine Oberfläche, auf die sie projizieren, damit ein Bild sichtbar wird. Wenn man also versucht, auf eine Wolke zu projizieren, muss viel Feuchtigkeit und Wasser in der Luft sein, damit das Bild überhaupt sichtbar wird. Außerdem benötigt man einen extrem leistungsstarken Laser mit einem schnellen optischen Scansystem, um einen solchen Effekt zu erzielen.
Empfohlene Ausrüstung für verschiedene 3D-Lasershows
Strahleffekte, die nach außen auf ein Publikum projiziert werden:
- ClubMAX 3000 FB4 – Veranstaltungsorte bis zu 5.000 Personen.
- ClubMAX 6500 FB4 – Veranstaltungsorte bis zu 8.000 Personen
- ClubMAX 10 FB4 – Veranstaltungsorte mit mehr als 10.000 Personen
- ATOM 42 – Veranstaltungsorte bis zu 20.000 Personen
- Spectrum Series – Veranstaltungsorte mit mehr als 20.000 Personen oder stadiongroße Shows
3D-Lasergrafik-Shows:
- ClubMAX FB4 Serie: ideal für kleine bis mittelgroße Indoor-Veranstaltungsorte.
- LogoLas Serie: permanente Außeninstallationen und Projektionen bis zu 100 m Entfernung.
- Spectrum Series: ideal für Langstreckenprojektionen.
Projizierte Lasergrafiken durch einen Scrim:
- ClubMAX FB4 Serie: je nach Veranstaltungsgröße eine ideale Wahl
Laserbilder, die im Raum schweben:
- ClubMAX 3000 FB4 – Veranstaltungsorte bis zu 5.000 Personen.
- ClubMAX 6500 FB4 – Veranstaltungsorte bis zu 8.000 Personen
- ClubMAX 10 FB4 – Veranstaltungsorte mit mehr als 10.000 Personen
- ATOM 42 – Veranstaltungsorte bis zu 20.000 Personen
- Spectrum Series – Veranstaltungsorte mit mehr als 20.000 Personen oder stadiongroße Shows
Laserprojektion auf eine Wolke:
- Spectrum Series
Software:
QuickShow
Diese Software ist ideal für fortgeschrittene Laserstrahleffekte, die mit anderen Multimediaelementen (DMX-Beleuchtung, Wasserbildschirm, Pyrotechnik usw.) gesteuert werden müssen. Sie ist auch perfekt, wenn Sie dynamischere und anspruchsvollere Lasergrafiken, Text- und Logoprojektionen erstellen möchten.



